Suse 10 – Klonen?!

Ganz heisses Thema: ab Linux Suse 10.3 werden Partitionen nicht mehr wie bekannt als “/dev/hda1″, “/dev/hda2″, /dev/sda2″ etc. in der Startumgebung eingetragen. Dies macht in meinen Augen keinen Sinn, falls es aber doch einen mir bisher verborgenen gibt, lass ich mich gerne eines besseren belehren. Jedenfalls macht dieser Umstand die Vorbereitung von Schulungsumgebungen in z.B. Bildungseinrichtungen mittels Klonen / Imaging unmöglich. Folgenden Weg habe ich bei einer Schulungsraumumgebung für den Kurs “N3088″ gewählt:

1. Platte mit Acronis klonen
2. ID der neuen Platte notieren. Dazu folgende Vorgehensweise: Rechner mit dem geklonten System starten. Beim laden der Partitionen erscheint eine Fehlermeldung, dass die Partition nicht geladen werden kann. Hier hat man dann eine Bash zur Verfügung. Hier mittels cd in folgenden Ordner wechseln: /dev/disk/by-id/. Hier bekommt man die tatsächliche Seriennummer des Datenträgers angezeigt. Aufschreiben!
3. System mit Knoppix – DVD (ich habe 5.3.1 verwendet) starten.
4. root – Partition mounten. (Linksklick auf Laufwerk)
5. root – Partition schreibbar machen (Rechtsklick, „Lese-Schreibmodus ändern)
6. Konsole öffnen und mit „su“ auf Root – Berechtigungen umschalten.
7. In das Verzeichnis der Root-Partition wechseln. Bei unserem Xen – Image ist es /media/sda3
8. Folgende Dateien editieren: „/etc/fstab“ und „/boot/grub/menu.lst“. In beiden Dateien müssen die Festplatten – IDs mit den exakten Werten überschrieben werden.
9. Wenn alles richtig durchgeführt wurde, sollte der PC starten!
10. Viel Spass! Dass die IP-Adressen angepasst werden müssen erklärt sich hier von selbst.

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